Schlamm, Pfützen und Dreck gehören zu einem echten Hunde-Abenteuer dazu! Doch spätestens zu Hause stellt sich die Frage: Wie oft sollte man seinen Hund baden? Und wie kann man das Bad zu einem entspannten Erlebnis machen? Wir geben Dir die besten Tipps für eine stressfreie Fellpflege.
Wie oft sollte ein Hund gebadet werden?
Das Baden ist ein wichtiger Teil der Fellpflege – aber nicht immer nötig. In vielen Fällen reicht es aus:
✔ Den Hund auszubürsten
✔ Leichte Verschmutzungen mit Wasser abzuspülen
Grundregel: So selten wie möglich, so oft wie nötig! Nutze dabei immer schonende Pflegeprodukte, die auf die Hundehaut abgestimmt sind.
🐶 Hautprobleme oder Allergien? Falls Dein Hund empfindliche Haut hat, kann eine spezielle Pflege erforderlich sein. In diesem Fall solltest Du Dich mit Deinem Tierarzt abstimmen.
So gewöhnt Dein Hund sich ans Baden
Nicht jeder Hund liebt Wasser – und die Badewanne kann auf viele Hunde beängstigend wirken. So kannst Du Deinem Hund die Angst nehmen:
✔ Ruhige Atmosphäre schaffen: Kein Stress, keine Hektik
✔ Sanft an Wasser gewöhnen: Erst Pfoten befeuchten, dann langsam weiter
✔ Belohnungen nutzen: Leckerlis oder Schleckmatten für eine positive Erfahrung
✔ Spielerische Gewöhnung: Zwischendurch ins Badezimmer gehen, ohne dass etwas passiert
Tipp: Falls Dein Hund die Badewanne meidet, versuche es mit der Dusche oder einem sanften Wasserguss per Hand.
Warum drehen Hunde nach dem Baden durch?
Hast Du es auch schon erlebt? Nach dem Bad rast Dein Hund durch die Wohnung, schüttelt sich oder wälzt sich auf dem Boden. Das hat drei Gründe:
Fell trocknen & Körpertemperatur regulieren
Wieder den gewohnten Eigengeruch herstellen
Stress abbauen oder pure Freude zeigen
Kurz gesagt: Manche Hunde lieben das Baden – andere brauchen danach einen kleinen „Vulkanausbruch“!
10 Tipps für eine entspannte Badestunde
1️⃣ Vorbereitung ist alles – Leckerlis, Bürste & Handtuch bereithalten
2️⃣ Angenehme Wassertemperatur – Ideal sind 28–30 °C
3️⃣ Rutschgefahr vermeiden – Eine Gummimatte in die Wanne legen
4️⃣ Spritzwasser reduzieren – Wasser sanft über den Körper laufen lassen
5️⃣ Die richtigen Pflegeprodukte nutzen – Natürliche Hundeseifen oder milde Shampoos
6️⃣ Langsam vorgehen – Erst die Beine, dann Bauch, Rücken & Kopf waschen
7️⃣ Augen & Ohren schützen – Kein Wasser oder Shampoo direkt ins Gesicht geben
8️⃣ Entspannt bleiben – Ruhe und Gelassenheit helfen Deinem Hund
9️⃣ Föhnen vermeiden – Lieber mit einem Handtuch trocknen & warmen Platz anbieten
🔟 Positive Verknüpfung schaffen – Belohnungen für ruhiges Verhalten
Fazit: Mit den richtigen Pflegeprodukten wird Baden zum Wellness-Erlebnis
Mit Ruhe, Geduld und der richtigen Vorbereitung kann das Baden für Deinen Hund zu einem entspannten Ritual werden. Und wenn es mal nicht perfekt läuft – beim nächsten Mal wird es besser!